Mehr Infos

ⓘ Hinweise zur Produktauswahl, Finanzierung & Bewertung

Munddusche selber machen – ohne Strom gesunde Zahnhygiene unterstützen

Panasonic MundduschenBereits im Kleinkindalter wird einem beigebracht, dass die tägliche Zahnpflege mit Zahnbürste und Zahnpasta unerlässlich ist. Ansonsten können sich Bakterien im Mund ungehindert vermehren und zu Plaque, Karies und Zahnstein führen. Doch mit der Zahnbürste – ob elektrisch oder manuell – kommt man nicht an alle Stellen im Mund. Damit auch die feinen Zahnzwischenräume vor gefährlichem Zahnbelag oder Karies geschützt werden, empfehlen Experten die tägliche Verwendung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten. Wer sich mit diesen Hilfsmitteln nicht anfreunden kann, kann sich alternativ für eine Munddusche entscheiden. Diese kann man entweder als elektrisches Hilfsmittel im Handel erwerben, oder man entscheidet sich für die stromlose Variante, indem man die Munddusche einfach selber baut.

Zahnzwischenräume müssen täglich gereinigt werden

Munddusche selber machen – ohne Strom gesunde Zahnhygiene unterstützenSpätestens bei der Routineuntersuchung beim Zahnarzt wird klar, dass Zähneputzen alleine nicht ausreicht, damit Zähne und Zahnfleisch gesund bleiben. Es ist zwar äußerst wichtig, dass die Zähne

» Mehr Informationen
  • zwei- bis
  • dreimal pro Tag

mit einer Zahnbürste gereinigt werden, doch die Zahnzwischenräume werden dabei leider nicht von Speiseresten und Bakterien befreit.

Wer den Zahnzwischenräumen, die in der Fachsprache als „Interdentalräume“ bezeichnet werden, zu lange keine Beachtung schenkt, riskiert die Bildung von Plaque und Parodontalerkrankungen. Folgende Tabelle zeigt einige Zahnerkrankungen sowie deren Ursachen:

Erkrankung Beschreibung Ursache
Karies Infektionskrankheit, des Zahns, die mit Schmerzen einhergeht Bakterien, Säuren, schlechte Zahnhygiene
Parodontitis Entzündung, die den Zahnhalteapparat im Laufe der Zeit zerstört Plaque, Zahnfleischentzündungen
Zahnfleischentzündung Infektion des Zahnfleisches, die zu Zahnfleischbluten führen kann Plaque, Infektionen, mangelnde Zahnhygiene

Deswegen raten Experten zur täglichen Hygiene der Zahnzwischenräume. Sehr gut eignen sich für diesen Zweck Zahnseide, spezielle Zahnbürsten für die Zahnzwischenräume oder Zahnhölzer. Allerdings scheuen viele Menschen diese Hilfsmittel, weil deren Verwendung nicht selten zu Zahnfleischbluten und kleineren Verletzungen im Mund führt. Eine sehr gute Alternative stellt hier die Munddusche dar. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das dank eines feinen Wasserstrahls dazu in der Lage ist, Speisereste und Plaque in den Zahnzwischenräumen zu entfernen. Gerade wenn die Zähne sehr engstehen, bietet sich der Einsatz des Wasserstrahls an. Wichtig ist allerdings, dass die Munddusche eine Ergänzung zur Zahnbürste darstellt. Sie ersetzt nicht das tägliche Zähneputzen.

Die Munddusche gehört zum Hygienestandard der Gesellschaft

Die meisten Menschen entscheiden sich für die Verwendung einer Munddusche, wenn sie bereits unter verschiedenen Parodontalerkrankungen leiden. Ist erst einmal das Zahnbett entzündet oder hat sich Plaque in den Zahnzwischenräumen angesetzt, wird deutlich, wie wichtig die tägliche Interdentalraumhygiene ist. Das Wasserstrahlgerät ist damit ein Hilfsmittel, das der Prophylaxe dient. Wer täglich eine Munddusche verwendet, reduziert das Risiko für Parodontalerkrankungen und wird mit gesunden Zähnen und Zahnfleisch belohnt.

» Mehr Informationen

Hinweis: Wer sich für die einfachste Ausstattung bei einer Munddusche entscheidet, erhält das Produkt bereits zu sehr niedrigen Preisen. Vertraut man dagegen nur bestimmten Herstellern, wie Oral B oder Braun, so fällt der Preis dementsprechend höher aus. Allerdings profitieren Käufer von einer großen Auswahl an unterschiedlichen Marken und Modellen, sodass im Normalfall jeder ein passendes Produkt findet.

Munddusche selber machen – was beachten?

Je nach Ausstattung können sich die Kosten für eine Munddusche unter Umständen auf mehrere hundert Euro belaufen. Hinzu kommen Kosten, die bei der Verwendung von Strom und Wasser entstehen. Kein Wunder, dass viele Menschen mit dem Gedanken spielen, selbst eine Munddusche zu bauen. Wer eine Munddusche selber bauen möchte, der benötigt nur wenige Materialien und muss auch keine umfangreichen Vorkenntnisse mitbringen. Bevor man mit dem Zusammensetzen der Munddusche beginnt, benötigt man natürlich eine geeignete Anleitung. Im Internet gibt es verschiedene Ratschläge und Tipps, die beim Zusammenbauen helfen können. Es gibt sogar komplette Anleitungen, die anschaulich beschreiben, wie man eine Munddusche selber bauen kann. Hobbybastler empfehlen hierfür folgende Materialien:

» Mehr Informationen
  • Eine Mundduschendüse
  • Einen Schraubanschluss für den Wasserhahn
  • Einen 6 mm Schlauch
  • Reduzierstück

Die benötigten Materialien kann man entweder in einem Baumarkt vor Ort erwerben oder man sieht sich in einem gut sortierten Kaufhaus um. Auch die Bestellung im Internet ist natürlich möglich. Zudem ist es wichtig, dass der hauseigene Wasserhahn mit einem Perlator versehen ist.

Zum Bauen der Munddusche sind nur wenige Schritte notwendig. Zuerst wird der Schlauch mit dem Reduzierstück verbunden. Anschließend ersetzt man den Perlator des Wasserhahns gegen den Schraubanschluss, um dann das Reduzierstück mit dem Schraubanschluss zu verbinden. Das andere Ende des Schlauches verbindet man mit der Mundduschendüse. Nun muss man nur noch den Wasserhahn aufdrehen und schon kann man die Munddusche verwenden.

Reduzierstück durch Kunststoffkorken ersetzen: In der Regel ist es recht einfach, eine Mundduschendüse, einen Schraubanschluss sowie einen geeigneten Schlauch zu finden. Allerdings bereitet die Suche nach einem passenden Reduzierstück oftmals ein paar Probleme. Alternativ kann man auch einen Kunststoffkorken aus einer Weinflasche verwenden. In diesen bohrt man ein feines 6 mm Loch, sodass der Schlauch in den Korken eingesetzt werden kann.

Munddusche selber bauen – welche Vor- und Nachteile sich ergeben

Wer eine Munddusche selber bauen will, der möchte wahrscheinlich in erster Linie Geld sparen. Insgesamt ergeben sich durch den Eigenbau folgende Vorteile:

» Mehr Informationen
  • viel günstiger als ein gekauftes Gerät
  • kein Stromverbrauch
  • zum Bauen werden keine speziellen Vorkenntnisse benötigt

Dennoch sollte man folgende Nachteile nicht vergessen:

  • trotz Anleitung ist der Erfolg beim Bauen nicht gewährleistet
  • Munddusche kann nur an Wasserhähnen mit Schraubverschluss verwendet werden
  • keine Garantie

Investition für eine elektrische Munddusche lohnt sich in den meisten Fällen

Wer die selbstgebaute Munddusche das erste Mal verwendet, muss unter Umständen noch einige Male daran feilen. Oftmals passen die einzelnen Bauteile nicht 100% aufeinander, sodass das Wasser an verschiedenen Stellen an der Munddusche entweicht. Die Möglichkeit, das Produkt zu reklamieren besteht in diesem Fall schließlich nicht. Sollte auf der Leitung außerdem nicht genügend oder kein Druck sein, so wird die selbst gebaute Munddusche ebenfalls nicht zum gewünschten Ergebnis führen.

» Mehr Informationen

Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass man irgendwann den Schlauch austauschen muss. Besonders wenn das Wasser sehr kalkhaltig ist, sollte man den Schlauch regelmäßig austauschen. Bei einer selbstgebauten Munddusche bedeutet das allerdings, die komplette Munddusche zu ersetzen. Einfacher ist es dagegen bei einer elektrischen Munddusche, für die man im Handel einen Ersatzschlauch kaufen kann. Überdies kann man eine gekaufte Munddusche unkompliziert auf Reisen mitnehmen, da die Verwendung der Munddusche unabhängig vom Anschluss des Wasserhahns ist.

Relevante Beiträge und Empfehlungen:

Konnten wir Ihnen weiterhelfen? Dann bewerten Sie uns bitte:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (39 Bewertungen, Durchschnitt: 4,80 von 5)
Munddusche selber machen – ohne Strom gesunde Zahnhygiene unterstützen
Loading...

Einen Kommentar schreiben